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Kollaborative Prozessanalysen

ZIEL: Wir setzten auf ein gemeinsames Prozessverständnis zwischen Kunde und Lieferant - hier liegen die größten Einsparpotenziale.

Fehlendes Prozessverständnis ist sehr häufig die Ursache für auftretende Fehler und Abstimmungsprobleme (bedingt durch fehlende Kommunikation und Interaktion). Durch flexible Lieferantenanbindung können auftretende Medienbrüche vermieden werden, aber insbesondere durch Doppeleingaben und redundante Tätigkeiten reduziert werden. Der Prozess wird schlanker!

Bisherige Ansätze und E-Business-Lösungen sind auf die Kundenseite ausgerichtet. Eine flexible Lieferantenanbindung mit automatisiertem Datenaustausch und standardisierten Schnittstellen ist aufwändig. Hier fehlt es an schlanken und flexiblen E-Business-Lösungen und Standards.

Die Entwicklung des methodischen Ansatzes begann mit einer initialen Modellierung der Prozesse der spezifischen Anwendungsdomäne, basierend auf einer informalen Beschreibung durch die Anwender.

Die Geschäftsprozesse wurden dabei zunächst informal bzw. semiformal modelliert. Die Prozessschemata geben eine Übersicht über die grundsätzliche Struktur der Prozesse. Diese einfachen Prozessmodelle bzw. Fachkonzepte wurden dann weiter detailliert. Dazu mussten die Prozessschemata kontinuierlich um weitere Details und Informationen erweitert werden.

In 2010 werden die identifizieten Prozessobjekte detaillierter definiert und im Prozessmodell den Stellen zugewiesen. In einem weiteren Schritt sollen die Prozesse in 2010 weiter verfeinert werden. Diese Prozessschemata beschreiben dann die Prozesse formal und möglichst vollständig.

Für die Darstellung und die Durchführung von Detailanalyen von Dienstleistungen in den Prozessketten, hat eBusInstand einen sehr detaillierten Referenzprozess zur Abwicklung der Dienstleistungsbeschaffung entwickelt. Dieser Referenzprozess ist aus den Ergebnissen der Prozessanalysen bei den Anwendern (Industrieunternehmen und KMU) entstanden.